Mein Anliegen

Ich hatte einen Traum…

…mein Hund begleitet mich durch die Natur der Berge,
frei und ungebunden wie früher,
keine Leine, nur das feine Band der Beziehung zwischen uns…

…und es ist erlaubt und selbstverständlich,
und niemand regt sich auf,
und niemand belästigt uns…

…und auch wir gehen unserer Wege..

…ausgenommen vielleicht die Pferde – meine zweite Leidenschaft 😉 -, die Kinder des Windes wurden aber erst vor etwa 5000 Jahren domestiziert….

verdonnert zu einem Leben am Strick -ähm, Leine, verdammt zu dauerndem Kindsein und vermenschlichtem Leben. Gestylt zu Handtaschenaccessoires oder Modepuppen. Konditioniert zu Leckerliebettelmaschinen, oder Balljunkies…
…übertrieben? …mag schon sein…

Leinenpflicht für alle als unrühmliches Beispiel dafür. Vorbildliche Hundehalter und gut erzogene Hunde werden mit schwarzen Schafen in einen Topf geworfen – eine für mich unstattgemäße „Sippenhaftung“. Übrigens sind Hundewiesen kein adäquater Ersatz für die übrige „gefesselte“ Zeit.

Ich sehe es noch heute als Privileg an, dass ich gemeinsam mit Tieren aufwachsen und Erfahrungen sammeln durfte, und würde dies auch jedem Kind heute wünschen. Ein vierbeiniger Begleiter, Freund und gegebenenfalls auch Seelentröster, wenn mal wieder eine Schularbeit auf 5 geschrieben wurde, ist soviel mehr wert, als ein Computer oder eine Playstation. Leider werden das viele Kinder und Eltern nie erfahren…

Keine Sorge, ich bin kein neuer Hundeguru und auch niemand, der „seine Methode“ anpreisen möchte. Ich bin nur eine Biologin, die versucht, etwas Klarheit in den Wust an Informationen zu bringen.

Zu oft und immer häufiger habe ich Hunde erlebt, die am Trainingsplatz eine perfekte „Zirkusleistung“ zeigten, und im Aussenbereich sehr „unerzogen“ in Erscheinung traten. 
Als Erfolg sehe ich viel mehr das perfekte Zusammenspiel und Verständnis im sechsbeinigen Team (Besitzer und Hund). Die Freude des Hundes am gemeinsamen Tun und seine sichere Abrufbarkeit.

..ich möchte gerne hoffen, dass sich die Stimmung wieder „pro Hund“ ändert, und die Gesellschaft weise genug ist, die Wichtigkeit von Hund und Natur zu erkennen.

Sie hätten es sich verdient, denn sie sind nichts weniger,
als treue Weggefährten einer seit Jahrtausenden bewährten Freundschaft…

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