Gabys Hundeportrait

Die Theorie:
Studium der Biologie (Zoologie und Ethologie) an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg.

Diplom- und Doktorarbeit aus dem Fachbereich der Ethologie (Verhaltensforschung).

Die Praxis:  Das Hobby der Hundeausbildung:
1977 begann mit Schäferhund „Flash“ Gabys großes Hobby der Gebrauchs- und Leistungshundeausbildung.

1982 entdeckte sie ihre Leidenshaft zur Rettungshundeaarbeit:  Langstockhaar-Schäferhund „Ully“ bildete sie neben Fährten- und Schutzarbeit damals auch in der Lawinen,- Trümmer-, Muren- und Vermisstensuche aus.

Die Hundefamilie wuchs und mit ihr auch die Anzahl der Leistungsprüfungen und Turniere. (Begleithunde-, Schutzhunde-, Fährtenhunde-, Wasserrettungs-, Leistungssieger-, und Fährtenhundebestenprüfungen,…). Für diese Leistungen erhielt sie das Bronzene, Silberne und Goldene Gebrauchshundeführer-Leistungsabzeichen.

Mit ihrem schwarzen Schäferhund „Villain“ war sie auch im Team der Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes Salzburg.

Ehrenamtliche Tätigkeiten in Vereinen ließen natürlich nicht lange auf sich warten, mehr als fünf Jahre war Gaby als Zuchtwart für alle Rassen tätig (ÖAV) und über drei Jahre führte sie das Zuchtbuch der Weissen Schäferhunde (ACWSC) in Österreich.
Nebenher war sie auch als Prüfungs-, und Turnierleiterin, sowie als Schutzhelferin (ja auch eine Frau kann das 😉 ) tätig.

Noch ein bisschen privates:
Auch Gabys Familie war im Hundesport tätig. Ihre Eltern führten fast 25 Jahre lang den Hundesportverein ÖAV-Himberg – ihr Vater als Obmann und ihre Mutter als Trainerin und Kursleiterin. Grob geschätzt bildeten sie um die 1.200 sechsbeinige Teams (Hunde mit ihren Besitzern 😉 ) aus und führten sie erfolgreich durch die Leistungsprüfungen. Ihre Mutter war auch mit den eigenen Hunden sehr erfolgreich, selten eine Prüfung unter dem Niveau von „vorzüglich“ dies auch in den hohen Leistungsstufen (wie SCHH-III). Mit ihrer Schäferhündin „Meta“ wurde sie auch Vizelandesmeisterin von Wien, Niederösterreich und Burgenland!
Ebenso ihr Mann, -unnötig zu erwähnen, dass auch er im Hundesport tätig war 😉 – hatte mit seinem Hund „Bronco“ stets Erfolge im „vorzüglich“ Bereich. Er gewann 1982 die Leistungssiegerprüfung in der SCHH-III mit der sagenhaften Punktezahl von 99 in der Fährte, 99,5 in der Unterordnung, und 99 in der Schutzarbeit (jeweils von 100 möglichen Punkten)! Die schönste Auszeichnung erhielt „Bronco“ aber 1982 nach einem schwerem Lawineneinsatz in den Salzburger Bergen: die Medaille des Landes Salzburg für Katastrophenhilfe 🙂

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